Donnerstag, 30. Juni 2016

Fußbodenheizung, Estrich und Pannen

In den letzten Tagen ist viel passiert. Die Firma für den Estrich war da, hat Meterstriche an die Wände gezeichnet sowie Dämmung und Folie ausgelegt. Leider wurde in diesem Zuge auch unser präzise geplanter Wäscheschacht überdeckt. Hätten wir hier nicht den Bauleiter informiert, wären an dieser Stelle wahrscheinlich auch Heizungsrohre verlegt und Estrich geschüttet worden. Der Bauleiter kümmerte sich direkt darum und legte die Stelle wieder frei.

 
 
Gestern kamen die Leitungen für die Fußbodenheizung. Sowohl Bauleiter als auch unser Gutachter überprüften die Heizungsanlage, besonders die Heizkreisläufe. Hier muss man darauf achten, dass diese nicht zu lang sind. Unser Bauleiter lies hier noch einmal nachbessern.

 



Darauf folgte dann heute der Estrich.
Als ich zur Baustelle kam, wurde gerade aufgeräumt und abgebaut. Mir fiel gleich auf, dass einige Fenster noch offen standen. Ich hatte jedoch vorher gelesen und gehört, dass in der 1. Woche die Fenster geschlossen bleiben sollten, damit der Estrich langsam trocknen kann. Die Arbeiter vor Ort meinten, dass dies nicht wichtig sei. Nach Rücksprache mit unserem Bauleiter und einem Gespräch mit dem Vorgesetzten der Arbeiter, war klar: maximal ein Fenster pro Etage darf geöffnet sein, damit kein Durchzug entsteht. Bei uns waren jedoch 6 Fenster geöffnet! Die Herren mussten somit noch einmal die Spezialschuhe anziehen und diesen "Mangel" beheben. Begeistert waren sie nicht, jedoch frage ich mich, warum sie so etwas nicht von vornherein wissen bzw. beachten?!?


Jetzt heißt es erstmal warten und trocknen lassen...
gez. die Bauherrin

Montag, 27. Juni 2016

Elektro Teil 2

Die Elektriker waren da und haben Steckdosen, Stromkasten und Klingel angebaut. Jetzt fehlt nur noch die Fa. Wähler, die uns an das Stromnetz anschließt, damit wir Steckdosen & Co. nutzen können.


 

Mittwoch, 22. Juni 2016

Schimmel?

Der Horror von allen Bauherren - Schimmel. Als ich die Baustelle besuchte, fiel mir ein dunkler feuchter Fleck auf dem Boden auf. Bei genauerem Hinsehen konnte ich Schimmelpunkte sehen. Von außen, an der Fassade war nichts zu erkennen. Der Bauleiter wurde informiert und auch unser Gutachter benachrichtigt. Bei einer gemeinsamen Besichtigung mit unserem Bauleiter stellte sich heraus, dass eine Lebensmittel-Flüssigkeit dort ausgelaufen sein musste. Die Innenputzer hatten in dem Raum gegessen und anscheinend etwas verschüttet. Mit Anti-Schimmelspray konnte der Schimmel zum Glück einfach beseitigt werden.


gez. die Bauherrin

Montag, 20. Juni 2016

Lüftungsanlage und Sanitär Teil 2

Heute wurden schicke blaue Rohre in unserem Haus verlegt. Die komplette Lüftungsanlage wurde installiert.


 Auch Badewanne und Duschwanne im OG wurden eingebaut.



Die Verteilerkästen wurden ebenfalls angebracht.



Sonntag, 19. Juni 2016

Chaos bei den Hausanschlüssen

Wer mit Team Massivhaus baut, muss sich um die Organisation der Hausanschlüsse selbst kümmern.

Dabei werden in unserer Region Strom-, Gas- und Wasseranschluss von der Firma Wähler hersgestellt. Diese Firma wurde von der Schleswig-Holstein-Netz AG beauftragt.

Für die Regenwasserentsorgung und die Schmutzwasserleitungen muss man sich eine Firma suchen, die Erd- und Sielbau durchführt.

Wir haben unser Internet/Telefon bei den Stadtwerken Nusse beantragt, von diesem Unternehmen muss somit auch jemand kommen und das Glasfaserkabel verlegen.

Im schlimmsten Fall hat man dann drei Unternehmen, drei Gräbe und drei Rechnungen für Erdarbeiten und Verlegen.

Wir hatten mit unserer Firma für die Sielarbeiten Glück, sie kennen den für uns zuständigen Mitarbeiter von der Firma Wähler und boten uns an, direkt mit diesem das Verlegen der Leitungen zu organiseren. Hat für uns den Vorteil, dass wir nur einen Graben brauchen. Außerdem wollten sie sowieso vorher bei unseren Nachbarn die Hausanschlüsse erstellen und könnten dann parallel arbeiten.

Folgendes war der Plan:

Mittwoch: Start der Erdarbeiten bei unseren Nachbarn (Verlegen der Regenwasser- und Schmutzwasserleitungen), bei uns sollte das Gerüst abgebaut werden

Donnerstag: Start der Erdarbeiten bei uns (Verlegen der Regenwasser- und Schmutzwasserleitungen), parallel Fa. Wähler bei den Nachbarn (Verlegung Trinkwasser, später Gas- und Stromleitung)

Freitag: bei uns Fa. Wähler (Verlegung Trinkwasser, später Gas- und Stromleitung), Graben bleibt offen für das Glasfaserkabel der Stadtwerke Nusse

Montag: Verlegung des Glasfaserkabels der Stadtwerke Nusse, Graben schließen

Folgendes war der tatsächliche Ablauf:

Mittwoch: Mit den Erdarbeiten bei den Nachbarn konnte nicht begonnen werden, da die Gerüstbauer den Abbautermin am Dienstag versäumt hatten. Unser Gerüst wurde planmäßig abgebaut.

Donnerstag: Start der Erdarbeiten bei unseren Nachbarn (Verlegen der Regenwasser- und Schmutzwasserleitungen), bei uns passierte nichts

Freitag: Start der Erdarbeiten bei uns (Verlegen der Regenwasser- und Schmutzwasserleitungen), parallel Fa. Wähler bei den Nachbarn (Verlegung Trinkwasser, später Gas- und Stromleitung), gegen Mittag: Abbruch der Arbeiten auf beiden Baustellen, da es stark anfing zu regnen, der Zuständige der Firma Wähler in seinen zweiwöchige Urlaub wollte und auch die Mitarbeiter unserer Sielbaufirma ins Wochenende starteten.

Plan für die nächste Woche: 
Nun werden die Mtarbeiter der Sielbaufirma die Arbeiten bei den Nachbarn am Montag beenden, bei uns ebenfalls weiter die Entsorgungsleitungen verlegen. Der Graben wird offen gelassen, damit der Angestellte der Fa. Wähler zwei Wochen später Gas- und Stromleitung verlegen kann. Unser Graben soll also 2 Wochen offen bleiben, voll Wasser laufen und ggf. einstürzen. Grund hierfür ist, dass nur dieser eine Mitarbeiter für unser Gebiet zuständig ist. Da kommt Freude auf!

Man könnte glatt denken, die Fa. Wähler wäre ein sehr kleines Unternehmen mit zwei Mitarbeitern und hätte daher niemanden, der die Arbeiten beenden kann - falsch gedacht! Sie werben damit, dass sie mit rund 400 Mitarbeitern für den norddeutschen Raum zuständig sind. Und dann kann kein anderer Mitarbeiter in unseren offenen Graben eine Gas- und eine Stromleitung legen?
Dieser Frage werden wir in der nächsten Woche nachgehen.


UPDATE 30.06.16:
Nachdem die Erdarbeiter unserer Sielbaufirma den Graben doch zugeschüttet hatte, haben sie ihn am nächsten Tag wieder geöffnet. Ein Mitarbeiter der Fa. Wähler hat dann Gas- und Stromleitung in den Graben gelegt. Für das Verlegen in das Haus und den Anschluss, war dieser jedoch anscheinend nicht qualifiziert. Somit hatten wir keinen offenen Graben mehr, sondern nur noch ein großes Loch vor der HWR-Wand und eins an der Straße. Beide sind beim ersten Regen voll Wasser gelaufen:


 Heute war ich erstaunt, dass die Leitungen ins Haus gelegt wurden. Perfekt, bevor der Estrich heute geschüttet wurde. Angeschlossen wurden sie jedoch noch nicht. Dies wird wahrscheinlich Montag erledigt, wenn der Wähler-Mitarbeiter wieder aus seinem Urlaub zurück ist. Immerhin haben wir nun ein großes Loch weniger ;-)


gez. die Bauherrin

Freitag, 17. Juni 2016

Das Gerüst ist weg...

Planmäßig wurde am Mittwoch unser Gerüst abgebaut. Nun ist unser Haus in voller Pracht zu sehen. Es fehlen nur noch die Regenfallrohre, diese werden mit einer Leiter in den nächsten Tagen montiert.

Leider regnet es zurzeit recht viel, so dass wir bereits eine sehr sandige Fassade haben. Hier müssen wir uns in den nächsten Tagen Gedanken machen, wie wir diese schützen können.
Im Moment tendieren wir zu einem Flies, welches wir einmal um das Haus auf den Sand legen.




Samstag, 11. Juni 2016

Erst grau dann weiß - die Putzfassade

Gestern konnten wir unser Häuschen in zementgrau bewundern. Es war komplett überzogen mit Armierungsgewebe.




Heute waren wir gerade fleißig dabei die Unterschläge zu streichen, als ein Transporter und ein PKW gegen Mittag vor unserem Haus parkten. Vier Verputzer waren gekommen, um die Außenfassade fertig zu stellen - am Samstag. Ein guter Grund für uns, unsere Arbeit zu unterbrechen. Ruck Zuck fingen sie mit ihrer Arbeit an.

Als wir am Nachmittag mit Kaffee und Kuchen wiederkamen, hatten sie bereits drei Außenwände komplett mit weißem Silikonharzputz fertig gestellt. Nach einer kurzen Kaffeepause konnten wir mit Staunen beobachten, wie sie die letzte Hausseite in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit verputzten.
Das Ergebnis ist auf den ersten Blick toll geworden. Nächste Woche können wir die Fassade dann ohne Gerüst begutachten.