Kurz bevor alle Unterlagen für den Bauantrag
fertig waren, erreichte uns eine nette Email von Team Massivhaus mit dem
Betreff: Mehrleistung durch Schallschutzmaßnahmen erforderlich.
Zur Erreichung von erhöhten
Schallschutzmaßnahmen (LPB III), die angeblich aus dem B-Plan hervorgingen,
sollten wir folgende Zusatzleistungen bezahlen:
1.) Einen Aufpreis für Fensterrahmen nun 88
mm Profile mit verbessertem U-Wert (+1.600,-€)
2.) 8x zusätzl. Fensterflügel auch
88er-Profil (+800,-€)
3.) Hintermauerwerk in PPW4-0,5 da LPB
III (+500,-€)
4.) Schallschutz-Verglasung mit 37 dB /
entspricht nach Einbau mindestens 35 dB / Bei Dreifachverglasung ist dies nur
mit 88mm Fensterrahmen möglich, diese müssten separat hinzugerechnet werden
(+800,-€)
Insgesamt also ein saftiger
Aufpreis von 3.700 €.
Damit waren wir so gar nicht einverstanden.
Wir hatten schließlich schon zum ersten Beratungstermin den B-Plan dabei, wieso
war es erst jetzt Thema?
Nach langem hin und her telefonieren stellte sich
heraus, dass es im B-Plan nicht eindeutig bzw. widersprüchlich dargestellt war.
Auf der Zeichnung sind wir im Lärmpegelbereich II, der Text sagt jedoch etwas
anderes. Unser Verkäufer gab sich viel Mühe dieser Sache auf den Grund zu
gehen.
Nachdem sich der Ersteller des B-Plans nicht mal mehr sicher war, wie
das Ganze nun gemeint war, sagte das Bauamt wir müssten LPB III
einhalten.
Da diese Ungenauigkeit unserer Meinung nach
schon viel früher hätte auffallen müssen, waren wir nicht bereit den vollen
Preis zu bezahlen. Nach einigem Verhandeln haben wir uns dann mit Team
Massivhaus geeinigt.
Sonntag, 8. November 2015
Samstag, 31. Oktober 2015
Der Küchenkauf
Bevor man den endgültigen Grundriss freigibt, sollte man eine Küche ausgesucht haben.
Der einfache Grund ist folgender: Vor der Freigabe kann man einzelne Wände noch leicht verschieben. Es wäre sicher sehr ärgerlich, wenn nur wenige Zentimeter fehlen, um einen weiteren vollwertigen Schrank in der Küchenzeile unterzubringen. Zudem muss der Bauträger in den Grundriss bereits eintragen, wo sich die Spüle befindet und braucht einen Installationsplan vom Küchenstudio.
Zum Glück sind Hunde in den Küchenstudios erlaubt und wir konnten mit Klein-Millie losziehen, um uns Küchen anzuschauen. Schließlich müssen auch ihre Näpfe irgendwann in der Küche stehen. Bevor wir uns das erste Mal richtig beraten lassen haben, gab uns ein Bekannter einen Buchtipp: "Clever Küchen kaufen". Dieses Buch können wir jedem Küchenkäufer empfehlen.
Mit Hilfe eines Programms für Küchenplanungen hatte ich unsere groben Vorstellungen als Grundlage vorbereitet:

Wichtig war uns:
- Fronten in hochglanzweiß, evtl. kombiniert mit andersfarbigen Fronten
- grifflos
- flache Oberschränke
- Side-by-Side-Kühl-/Gefrierschrank
- Induktionsherd, Geschirrspüle, Mikrowelle, ...
- alles sollte schön luftig wirken
Im ersten Küchenstudio haben wir eine Küche der Marke BAUFORMAT entdeckt, die uns beiden auf Anhieb sehr gut gefallen hat. Die Küche hatte Fronten in hochglanz weiß kombiniert mit Holzoptikfronten. Die Arbeitsplatte hatte die gleiche Holzoptik und die Küche war grifflos.
Durch die Beratungsgespräche in den Küchenstudios hat sich unsere Küche noch leicht verändert. Wir ließen uns die identische Küche in zwei Küchenstudios durchrechnen. Zudem verglichen wir sie mit einer sehr ähnlichen Küche der Marke Nobilia, die uns trotz des etwas günstigeren Preises letztlich nicht überzeugen konnte. Wir haben uns für diese Küche entschieden:
BAUFORMAT Cube Rhodos entschieden mit Fronten in weiß hochglanz lakiert und wild oak

Folgende Tipps haben wir von Küchenverkäufer bekommen oder können wir aus eigener Erfahrung weitergeben:
Der einfache Grund ist folgender: Vor der Freigabe kann man einzelne Wände noch leicht verschieben. Es wäre sicher sehr ärgerlich, wenn nur wenige Zentimeter fehlen, um einen weiteren vollwertigen Schrank in der Küchenzeile unterzubringen. Zudem muss der Bauträger in den Grundriss bereits eintragen, wo sich die Spüle befindet und braucht einen Installationsplan vom Küchenstudio.
Zum Glück sind Hunde in den Küchenstudios erlaubt und wir konnten mit Klein-Millie losziehen, um uns Küchen anzuschauen. Schließlich müssen auch ihre Näpfe irgendwann in der Küche stehen. Bevor wir uns das erste Mal richtig beraten lassen haben, gab uns ein Bekannter einen Buchtipp: "Clever Küchen kaufen". Dieses Buch können wir jedem Küchenkäufer empfehlen.
Mit Hilfe eines Programms für Küchenplanungen hatte ich unsere groben Vorstellungen als Grundlage vorbereitet:

Wichtig war uns:
- Fronten in hochglanzweiß, evtl. kombiniert mit andersfarbigen Fronten
- grifflos
- flache Oberschränke
- Side-by-Side-Kühl-/Gefrierschrank
- Induktionsherd, Geschirrspüle, Mikrowelle, ...
- alles sollte schön luftig wirken
Im ersten Küchenstudio haben wir eine Küche der Marke BAUFORMAT entdeckt, die uns beiden auf Anhieb sehr gut gefallen hat. Die Küche hatte Fronten in hochglanz weiß kombiniert mit Holzoptikfronten. Die Arbeitsplatte hatte die gleiche Holzoptik und die Küche war grifflos.
Durch die Beratungsgespräche in den Küchenstudios hat sich unsere Küche noch leicht verändert. Wir ließen uns die identische Küche in zwei Küchenstudios durchrechnen. Zudem verglichen wir sie mit einer sehr ähnlichen Küche der Marke Nobilia, die uns trotz des etwas günstigeren Preises letztlich nicht überzeugen konnte. Wir haben uns für diese Küche entschieden:
BAUFORMAT Cube Rhodos entschieden mit Fronten in weiß hochglanz lakiert und wild oak

Folgende Tipps haben wir von Küchenverkäufer bekommen oder können wir aus eigener Erfahrung weitergeben:
Tipp 1:
Kräuterfenster. Anders als auf den Bildern zu sehen, hat unser Küchenfenster im unteren Bereich eine Festverglasung. Dies ermöglicht uns ein Öffnen des Fensters ohne einen abklappbaren Wasserhahn.
Tipp 2: Arbeitsplatte bis zum Fenster. Wir lassen unsere Arbeitsplatte bis ins Fenster laufen, da wir es optisch sehr schön finden. Wichtig dabei ist die Angabe der Brüstungshöhe für den Bauträger, damit am Ende Fenster und Arbeitsplattenhöhe zusammen passen.
Tipp 3: Keinen Side-by-Side-Kühlschrank in eine Ecke stellen. Solch ein Kühlschrank sollte eigentlich das Highlight der Küche werden, auf das sich der Bauherr so sehr gefreut hatte. Grund für diesen Tipp sind die Türen, die Platz brauchen, um geöffnet zu werden. Man müsste somit einen breiten Spalt zwischen Kühlschrank und der Wand lassen, was natürlich nicht schön aussehen würde.
Tipp 2: Arbeitsplatte bis zum Fenster. Wir lassen unsere Arbeitsplatte bis ins Fenster laufen, da wir es optisch sehr schön finden. Wichtig dabei ist die Angabe der Brüstungshöhe für den Bauträger, damit am Ende Fenster und Arbeitsplattenhöhe zusammen passen.
Tipp 3: Keinen Side-by-Side-Kühlschrank in eine Ecke stellen. Solch ein Kühlschrank sollte eigentlich das Highlight der Küche werden, auf das sich der Bauherr so sehr gefreut hatte. Grund für diesen Tipp sind die Türen, die Platz brauchen, um geöffnet zu werden. Man müsste somit einen breiten Spalt zwischen Kühlschrank und der Wand lassen, was natürlich nicht schön aussehen würde.
Tipp 4: Tote Ecken anstatt Eckschränke.
Wer kennt sie nicht die Eckschränke, in die man halb hineinklettern muss,
um etwas herauszuholen oder die Drehkarussells, bei denen häufig mal ein Messbecher
hinter die Reling fällt und mühsam rausgeholt werden muss. Wir entschieden uns
also für zwei normale Schränke und ließen die Ecken leer.
Tipp 5: Mikrowelle
nicht in einen Oberschrank. Da wir unsere Mikrowelle nicht auf die Arbeitsplatte
stellen wollten und kein weiterer Hochschrank in unsere Küche passte, wollten
wir sie eigentlich in einem Oberschrank unterbringen. Wenn man sich nun jedoch
vorstellt, dass man einen Teller heiße Suppe aus der Mikrowelle von so weit
oben herausholt, scheint dies nicht die optimale Lösung zu sein. Zufällig
entdeckten wir, dass es auch Backöfen mit integrierter Mikrowelle gibt. Auch
wenn solche Kombigeräte meist teurer sind, ist es für uns die beste
Möglichkeit.
Tipp 6:
Küchenstudios wollen keine Transparenz. Die meisten Küchenstudios möchten nicht, dass man
Preise mit der Konkurrenz vergleicht, obwohl sie teilweise mit dem besten Preis
werben. Nach unserer ersten groben Beratung im Küchenstudio wollte uns der
Küchenverkäufer nicht einmal die Skizze kopieren, die er auf einem Blatt
gemacht hatte. Erst nachdem wir ihm deutlich gesagt haben, dass wir einen
Anhaltspunkt brauchen, um über die Küchenaufteilung nachzudenken, hat er uns
widerwillig eine Kopie gegeben. Bei einem zweiten Gespräch haben wir unsere
Wunschküche genau durchgeplant und mündlich ein Angebot bekommen. Um dieses
nochmal in Ruhe durchzuschauen und auch besser vergleichen zu können, haben wir
es nach längerer Diskussion grob schriftlich bekommen. Die anderen
Küchenstudios wussten, dass wir bereits ein Angebot vorliegen hatten und waren
etwas kooperativer, was Unterlagen anging.
Wir wussten
vorher, dass Küchenstudios damit ein Problem haben. Da eine Küche nun mal einen
hohen Preis hat, war uns etwas Schriftliches im Vorwege jedoch sehr wichtig.
Tipp 7: Kein
Budget nennen. Die erste
Frage im Küchenstudio ist meist: Was haben Sie für ein Budget? Dies haben wir
nie mit einer Zahl beantwortet, da der Küchenverkäufer sonst eine Küche
aussucht, die ihm die optimale Marge bringt und nicht die optimale Küche für uns
als Käufer. Wir haben meist geantwortet: Wir haben gewisse Vorstellungen und
möchten wissen, was es uns bei Ihnen kostet.
Tipp 8: Mit
offenen Karten spielen und hartnäckig verhandeln. Man muss sich vor Augen halten, dass
Küchenstudios sehr hohe Margen auf ihre Küchen haben und die sogenannten
"Listenpreise" fern ab der Realität sind. So hat zum Beispiel unser
erster Küchenverkäufer von sich aus auf den errechneten Preis einen Nachlass
von 2000 Euro angeboten, ohne, dass wir ihn darauf ansprechen mussten. Den
anderen Küchenstudios haben wir offen gesagt, dass wir bereits ein Angebot
vorliegen haben, den Preis der Konkurrenz haben wir jedoch erst einmal nicht
genannt. Erst zum Ende hin haben wir die Preise auf den Tisch gelegt, um die Angebote
weiter zu verhandeln.
Tipp 9: Beim
Vergleichen auch auf Kleinigkeiten achten. Wir hatten am Ende zwei Angebote in der engeren Wahl,
die auf den ersten Blick gleich erschienen. Bei genauerem Hinsehen konnten wir
allerdings Qualitätsunterschiede feststellen, die natürlich eine Auswirkung auf
den Preis hatten. Bei der einen Küche waren die Seitenteile aus Kunststoff, bei
der anderen lackiert. Daher haben wir die Angebote erst angleichen lassen,
bevor wir uns entschieden haben.
Tipp 10: Ohne
Elektrogeräte bitte! Wir haben
uns die Angebote mit und ohne Elektrogeräte geben lassen und im Internet
geschaut, was wir für die Geräte inkl. Versand bezahlen müssten. Letztlich
waren sie dort günstiger, so dass wir beim Küchenstudio die Küche ohne
Elektrogeräte gekauft haben. Den Einbau der Geräte haben wir jedoch als letzten
Schritt mit in den Gesamtpreis verhandelt.
Weitere
Tipps sind in dem Buch „Clever Küchen kaufen“ wunderbar erklärt.
Insgesamt
hat uns der Küchenkauf viel Zeit und Mühe gekostet, dadurch haben wir den
Preis für unsere Wunschküche jedoch noch ordentlich senken können.
gez. die Bauherrin
Samstag, 17. Oktober 2015
Der Grundriss
Passend zu unserem Grundstück musste ein Grundriss her. Dieser sollte einen
seitlichen Eingang aufweisen und mit dem Wohnzimmer nach Süden zeigen. Aus
Bergen an Katalogen, Besuchen in Musterhäusern und Bildern im Internet habe ich
Ideen zusammengetragen und unseren eigenen Grundriss gezeichnet. Wichtig war
uns dabei:
Ein zusätzliches Arbeits-/Gästezimmer im EG
Ein Schreibtisch, Schränke und ein Schlafsofa sollten Platz finden und das Ganze möglichst in der Nähe vom Gäste-WC.
Gäste WC mit Dusche
Für Gäste natürlich super aber auch als Zweitdusche sinnvoll.
Offene Küche
Eine offene Küche war klar. Wir wollten uns jedoch die Option offen halten, dass wir sie ggf. mit einer Glasschiebewand irgendwann nochmal abtrennen können. Diese Variante haben wir in einen Musterhaus gesehen und fanden wir ganz toll.
gemütliche Fernsehecke
Als wir uns Musterhäuser und Standardgrundrisse anschauten, stellten wir schnell fest, dass in vielen Häusern entweder die Couch vor einem Fenster steht oder man von der Couch den Fernseher kaum sehen kann. Das sollte bei uns anders sein. Wir wollten eine gemütliche Ecke mit Couch und Fernseher gegenüber, damit gemütlichen Filmabenden nichts im Wege steht.
Betontreppe
Standardtreppen sind meist die offenen Holztreppen (z.B. aus Kiefer oder Buche). Schon in den Musterhäusern war uns aufgefallen, wie sehr diese Treppen quietschten - man hörte jeden Schritt. Abgesehen davon gefielen sie uns optisch auch nicht. Schnell war klar, es wird eine Betontreppe. Ein weiterer Vorteil war der zusätzliche Stauraum, den man unter ihr schaffen konnte.
Ankleidezimmer
Wenn man schon alles selbst bestimmen darf und noch Platz da ist, warum nicht?
Fenster
Möglichst viele große Fenster damit es schön hell ist! Das viele Fensterputzen wird von uns noch verdrängt;-)
Anordnung der Zimmer
In schlauen Büchern hatte ich zuvor den Tipp gelesen, dass die Räume mit Wasseranschluss möglichst dicht beieinander liegen sollen. So hat man schneller warmes Wasser.
Es hat mich sehr viel Zeit gekostet bis der Grundriss schlussendlich stand. Da es mir jedoch auch wahnsinnig viel Spaß gemacht hat, habe ich gerne jede freie Minute in dieses Projekt investiert. Mit Hilfe eines 3D-Hausplaners konnte ich mir meine Überlegungen immer dreidimensional ansehen.
Wir waren froh, dass wir den Grundriss so früh fertig hatten, denn so konnten wir viele Nächte darüber schlafen und neue Ideen ergänzen.
Unser Tipp zum Grundriss
Wer mit Team Massivhaus baut, darf nicht die Erwartung haben, dass dort ein Architekt gemeinsam mit den Bauherren ein Haus plant. Einem Architekten sind wir nicht einmal begegnet. Der angekündigte Architekt beim Bemusterungstermin war ein Bauingeneur. Wenn man keine außergewöhnlichen Wünsche hat, kann man bei Team Massivhaus gut auf die viele Beispiel-Grundrisse zu sämtlichen Hautypen und Hausgrößen zurückgreifen und durch kleine Änderungen seinen Wunschgrundriss erstellen. Diejenigen, die nicht nur den Standardgrundriss haben möchten, sollten sich vorher viel Zeit nehmen, um einen gut durchdachten Grundriss zu erstellen. Unsere genauen Vorstellungen haben bei der weiteren Planung vieles erleitert.
Letztlich haben wir unsere Vorstellungen dann einer Bauzeichnerin von Team Massivhaus zugeschickt, die gemeinsam mit einem Architekt daraus die endgültigen Grundrisszeichnungen erstellt hat.
Hier sind die Grundrisse von Erd- und Obergeschoss (Nordseite ist rechts), wobei Küche und Möbel anders angeordnet werden:
Erdgeschoss

Obergeschoss

gez. die Bauherrin
Ein zusätzliches Arbeits-/Gästezimmer im EG
Ein Schreibtisch, Schränke und ein Schlafsofa sollten Platz finden und das Ganze möglichst in der Nähe vom Gäste-WC.
Gäste WC mit Dusche
Für Gäste natürlich super aber auch als Zweitdusche sinnvoll.
Offene Küche
Eine offene Küche war klar. Wir wollten uns jedoch die Option offen halten, dass wir sie ggf. mit einer Glasschiebewand irgendwann nochmal abtrennen können. Diese Variante haben wir in einen Musterhaus gesehen und fanden wir ganz toll.
gemütliche Fernsehecke
Als wir uns Musterhäuser und Standardgrundrisse anschauten, stellten wir schnell fest, dass in vielen Häusern entweder die Couch vor einem Fenster steht oder man von der Couch den Fernseher kaum sehen kann. Das sollte bei uns anders sein. Wir wollten eine gemütliche Ecke mit Couch und Fernseher gegenüber, damit gemütlichen Filmabenden nichts im Wege steht.
Betontreppe
Standardtreppen sind meist die offenen Holztreppen (z.B. aus Kiefer oder Buche). Schon in den Musterhäusern war uns aufgefallen, wie sehr diese Treppen quietschten - man hörte jeden Schritt. Abgesehen davon gefielen sie uns optisch auch nicht. Schnell war klar, es wird eine Betontreppe. Ein weiterer Vorteil war der zusätzliche Stauraum, den man unter ihr schaffen konnte.
Ankleidezimmer
Wenn man schon alles selbst bestimmen darf und noch Platz da ist, warum nicht?
Fenster
Möglichst viele große Fenster damit es schön hell ist! Das viele Fensterputzen wird von uns noch verdrängt;-)
Anordnung der Zimmer
In schlauen Büchern hatte ich zuvor den Tipp gelesen, dass die Räume mit Wasseranschluss möglichst dicht beieinander liegen sollen. So hat man schneller warmes Wasser.
Es hat mich sehr viel Zeit gekostet bis der Grundriss schlussendlich stand. Da es mir jedoch auch wahnsinnig viel Spaß gemacht hat, habe ich gerne jede freie Minute in dieses Projekt investiert. Mit Hilfe eines 3D-Hausplaners konnte ich mir meine Überlegungen immer dreidimensional ansehen.
Wir waren froh, dass wir den Grundriss so früh fertig hatten, denn so konnten wir viele Nächte darüber schlafen und neue Ideen ergänzen.
Unser Tipp zum Grundriss
Wer mit Team Massivhaus baut, darf nicht die Erwartung haben, dass dort ein Architekt gemeinsam mit den Bauherren ein Haus plant. Einem Architekten sind wir nicht einmal begegnet. Der angekündigte Architekt beim Bemusterungstermin war ein Bauingeneur. Wenn man keine außergewöhnlichen Wünsche hat, kann man bei Team Massivhaus gut auf die viele Beispiel-Grundrisse zu sämtlichen Hautypen und Hausgrößen zurückgreifen und durch kleine Änderungen seinen Wunschgrundriss erstellen. Diejenigen, die nicht nur den Standardgrundriss haben möchten, sollten sich vorher viel Zeit nehmen, um einen gut durchdachten Grundriss zu erstellen. Unsere genauen Vorstellungen haben bei der weiteren Planung vieles erleitert.
Letztlich haben wir unsere Vorstellungen dann einer Bauzeichnerin von Team Massivhaus zugeschickt, die gemeinsam mit einem Architekt daraus die endgültigen Grundrisszeichnungen erstellt hat.
Hier sind die Grundrisse von Erd- und Obergeschoss (Nordseite ist rechts), wobei Küche und Möbel anders angeordnet werden:
Erdgeschoss
Obergeschoss
gez. die Bauherrin
Samstag, 3. Oktober 2015
Die verrückte Geschichte vom Zaun
Bei uns zog die kleine Labradorhündin "Millie" ein und es war klar, wir müssen noch Budget einplanen für die Einzäunung unseres Grundstückes.
Kein Problem, ein Stahlmattenzaun in anthrazit, 1,20 m hoch sollte reichen.
Wer aber nun denkt, dass man sich einen Wunschzaun einfach aussuchen kann, der liegt falsch. Da gibt es ja noch den geheimnisvollen Bebauungsplan unseres Neubaugebietes, in dem Vorgaben stehen, wie die Bebauung im Neubaugebiet auszusehen hat. Eigentlich eine gute Sache, damit man nicht plötzlich ein Hochhaus auf dem Nachbargrundstück hat. Wenn es doch nur nicht immer alles so extra kompliziert geschrieben wäre...
Nun steht hier zum Thema Zaun in unserer Straße:
"Einfriedungen entlang den öffentlichen Verkehrsflächen der Erschließungsstraßen C und D im Allgemeinen Wohngebiet sind nur bis zu einer Höhe von 0,8 m über der Grundstücksoberfläche zulässig."
Kurz gesagt: Unser Zaun zur Straße hin darf nur 80 cm hoch sein.
Wer schonmal einen ausgewachsenen Labrador gesehen hat, weiß, dass 80 cm nicht wirklich ein Hindernis darstellen. Ich sah uns schon durch das Neubaugebiet rasen, um unsere Hündin wieder einzufangen und hatte die Hoffnung, dass es doch noch eine Sonderregelung gibt.
Da ich sowieso zum Bauamt in Bad Oldesloe musste, nahm ich mir vor, dort auch nach der Zaunhöhe zu fragen. Da Welpe Millie noch nicht alleine bleiben konnte, packte ich sie ein und wir fuhren gemeinsam zum Bauamt. Während Millie den Türstopper in einem Büro annagte, sagte mir die hundefreundliche Dame vom Amt, dass mit der 80 cm hohen Einfriedung sicher nur eine blickdichte Einfriedung gemeint sei. Die Erklärung machte Sinn: Viele Grundstücksbesitzer haben hohe blickdichte Hecken und können beim Herausfahren mit ihrem Auto Fußgänger/spielende Kinder nicht sehen, wodurch diese gefährdet würden. Ein Stabmattenzaun ist nicht blickdicht und sollte daher kein Problem sein. Ich müsste somit vermutlich nur einen Antrag stellen.
Da fielen mir und dem Bauherren einige Steine vom Herzen, dem Zaun stand somit nichts mehr im Wege!
Falsch gedacht - so einfach ist es dann doch nicht.
Als ich beim Amt Bargteheide-Land anrief und mit einer Sachbearbeiterin sprach, stellte sich heraus, dass ein anderer Gundstücksbesitzer bereits einen Antrag gestellt hatte - gleicher Zaun, gleiche Höhe. Abgelehnt! Das absurde dabei war, dass dieser Antragssteller Parkbuchten vor seinem Grundstück hat und parkende Autos höher als 80 cm sind. Gleiches ist bei uns auch der Fall. Die Sachbearbeiterin verwies mich als letzte Möglichkeit an den Bürgermeister von Elmenhost. Dies sei die einzige Möglichkeit, dass diese Entscheidung nochmal überdacht würde. Ich bekam also die Telefonnummer.
Ehrlich gesagt habe ich noch nie bei einem Bürgermeister angerufen und es kostete mich etwas Überwindung. Nachdem niemand am anderen Ende der Leitung abnahm, entdeckte ich im Internet die Sprechstunde des Bürgermeisters. So etwas kann man sowieso besser persönlich klären, dachte ich mir und notierte die Sprechstunde in meinem Kalender. In der nächsten Woche fuhr ich hin.
Bisher hatte ich den Bürgermeister nur auf der Infoveranstaltung zu der Hochspannungsleitung gesehen, nun lernte ich ihn persönlich kennen. Er schien etwas überrascht, dass jemand zu seiner Sprechstunde kam. Bewaffnet mit Zeichnungen und Argumenten erklärte ich ihm meine Zaungeschichte. Er versprach mir, dass er mein Anliegen nochmal auf der nächsten Gemeindesitzung thematisieren wollte. Ich sollte ihn danach nochmal anrufen.
Nachdem der Termin für die Gemeindesitzung stattgefunden hatte, rief ich erwartungsvoll beim Bürgermeister an. Und siehe da, es gibt für einige Grundstücke eine Sonderregelung, auch für unseres! Ich fragte extra nochmal nach... 1,20 m? Stahlmattenzaun? ... Ich muss nur einen Antrag einreichen?...Ja!
Dann hat sich der ganze Aufwand ja gelohnt!
Update November 2015:
Falsch gedacht, die Geschichte ist noch nicht vorbei...
Als ich unseren Bauantrag zum Amt Bargteheide-Land brachte, fragte ich, an wen ich den Zaunantrag richten sollte. Wenn für unser Grundstück eine Sondergenehmigung vorliegt, bräuchte ich keinen Antrag stellen, sagte mir die Dame. Umso besser, dachte ich. Sie schaute vorsichtshalber nochmal in ihre Unterlagen. Und siehe da, es lag eine Sondergenehmigung für unser Grundstück vor, jedoch nur eine Teilgenehmigung. Was das nun zu bedeuten hatte, war uns beiden nicht ganz klar. Die einzige Erklärung, die infrage kam war folgende:
Wir dürfen das Grundstück auch zur Straße hin mit einem 1,20 m hohen Zaun begrenzen mit Ausnahme der Stelle, die direkt an die Straße grenzt, also unser Gartentor. Ich war fassungslos und stellte mir vor, wie ein 1,20 m hoher Zaun mit einem 80 cm hohen Gartentor aussehen würde. Abgesehen davon würde Millie sicherlich dann dort rüber springen. Auch die Dame vom Amt schüttelte den Kopf und meinte das könne nicht sein und ich sollte nochmal einen Brief an den Bürgermeister schicken.
Was macht man nicht alles für einen normalen Zaun. Ich habe mich also hingesetzt und einen Brief formuliert. Um das ganze visuell darzustellen, habe ich in unserer 3D-Darstellung einen 1,20 m hohen Zaun und ein 80 cm hohes Gartentor eingefügt:
Dann ging der Brief ab zur Post. Nun heißt es wieder abwarten...
gez. die Bauherrin
Kein Problem, ein Stahlmattenzaun in anthrazit, 1,20 m hoch sollte reichen.
Wer aber nun denkt, dass man sich einen Wunschzaun einfach aussuchen kann, der liegt falsch. Da gibt es ja noch den geheimnisvollen Bebauungsplan unseres Neubaugebietes, in dem Vorgaben stehen, wie die Bebauung im Neubaugebiet auszusehen hat. Eigentlich eine gute Sache, damit man nicht plötzlich ein Hochhaus auf dem Nachbargrundstück hat. Wenn es doch nur nicht immer alles so extra kompliziert geschrieben wäre...
Nun steht hier zum Thema Zaun in unserer Straße:
"Einfriedungen entlang den öffentlichen Verkehrsflächen der Erschließungsstraßen C und D im Allgemeinen Wohngebiet sind nur bis zu einer Höhe von 0,8 m über der Grundstücksoberfläche zulässig."
Kurz gesagt: Unser Zaun zur Straße hin darf nur 80 cm hoch sein.
Wer schonmal einen ausgewachsenen Labrador gesehen hat, weiß, dass 80 cm nicht wirklich ein Hindernis darstellen. Ich sah uns schon durch das Neubaugebiet rasen, um unsere Hündin wieder einzufangen und hatte die Hoffnung, dass es doch noch eine Sonderregelung gibt.
Da ich sowieso zum Bauamt in Bad Oldesloe musste, nahm ich mir vor, dort auch nach der Zaunhöhe zu fragen. Da Welpe Millie noch nicht alleine bleiben konnte, packte ich sie ein und wir fuhren gemeinsam zum Bauamt. Während Millie den Türstopper in einem Büro annagte, sagte mir die hundefreundliche Dame vom Amt, dass mit der 80 cm hohen Einfriedung sicher nur eine blickdichte Einfriedung gemeint sei. Die Erklärung machte Sinn: Viele Grundstücksbesitzer haben hohe blickdichte Hecken und können beim Herausfahren mit ihrem Auto Fußgänger/spielende Kinder nicht sehen, wodurch diese gefährdet würden. Ein Stabmattenzaun ist nicht blickdicht und sollte daher kein Problem sein. Ich müsste somit vermutlich nur einen Antrag stellen.
Da fielen mir und dem Bauherren einige Steine vom Herzen, dem Zaun stand somit nichts mehr im Wege!
Falsch gedacht - so einfach ist es dann doch nicht.
Als ich beim Amt Bargteheide-Land anrief und mit einer Sachbearbeiterin sprach, stellte sich heraus, dass ein anderer Gundstücksbesitzer bereits einen Antrag gestellt hatte - gleicher Zaun, gleiche Höhe. Abgelehnt! Das absurde dabei war, dass dieser Antragssteller Parkbuchten vor seinem Grundstück hat und parkende Autos höher als 80 cm sind. Gleiches ist bei uns auch der Fall. Die Sachbearbeiterin verwies mich als letzte Möglichkeit an den Bürgermeister von Elmenhost. Dies sei die einzige Möglichkeit, dass diese Entscheidung nochmal überdacht würde. Ich bekam also die Telefonnummer.
Ehrlich gesagt habe ich noch nie bei einem Bürgermeister angerufen und es kostete mich etwas Überwindung. Nachdem niemand am anderen Ende der Leitung abnahm, entdeckte ich im Internet die Sprechstunde des Bürgermeisters. So etwas kann man sowieso besser persönlich klären, dachte ich mir und notierte die Sprechstunde in meinem Kalender. In der nächsten Woche fuhr ich hin.
Bisher hatte ich den Bürgermeister nur auf der Infoveranstaltung zu der Hochspannungsleitung gesehen, nun lernte ich ihn persönlich kennen. Er schien etwas überrascht, dass jemand zu seiner Sprechstunde kam. Bewaffnet mit Zeichnungen und Argumenten erklärte ich ihm meine Zaungeschichte. Er versprach mir, dass er mein Anliegen nochmal auf der nächsten Gemeindesitzung thematisieren wollte. Ich sollte ihn danach nochmal anrufen.
Nachdem der Termin für die Gemeindesitzung stattgefunden hatte, rief ich erwartungsvoll beim Bürgermeister an. Und siehe da, es gibt für einige Grundstücke eine Sonderregelung, auch für unseres! Ich fragte extra nochmal nach... 1,20 m? Stahlmattenzaun? ... Ich muss nur einen Antrag einreichen?...Ja!
Dann hat sich der ganze Aufwand ja gelohnt!
Update November 2015:
Falsch gedacht, die Geschichte ist noch nicht vorbei...
Als ich unseren Bauantrag zum Amt Bargteheide-Land brachte, fragte ich, an wen ich den Zaunantrag richten sollte. Wenn für unser Grundstück eine Sondergenehmigung vorliegt, bräuchte ich keinen Antrag stellen, sagte mir die Dame. Umso besser, dachte ich. Sie schaute vorsichtshalber nochmal in ihre Unterlagen. Und siehe da, es lag eine Sondergenehmigung für unser Grundstück vor, jedoch nur eine Teilgenehmigung. Was das nun zu bedeuten hatte, war uns beiden nicht ganz klar. Die einzige Erklärung, die infrage kam war folgende:
Wir dürfen das Grundstück auch zur Straße hin mit einem 1,20 m hohen Zaun begrenzen mit Ausnahme der Stelle, die direkt an die Straße grenzt, also unser Gartentor. Ich war fassungslos und stellte mir vor, wie ein 1,20 m hoher Zaun mit einem 80 cm hohen Gartentor aussehen würde. Abgesehen davon würde Millie sicherlich dann dort rüber springen. Auch die Dame vom Amt schüttelte den Kopf und meinte das könne nicht sein und ich sollte nochmal einen Brief an den Bürgermeister schicken.
Was macht man nicht alles für einen normalen Zaun. Ich habe mich also hingesetzt und einen Brief formuliert. Um das ganze visuell darzustellen, habe ich in unserer 3D-Darstellung einen 1,20 m hohen Zaun und ein 80 cm hohes Gartentor eingefügt:
Dann ging der Brief ab zur Post. Nun heißt es wieder abwarten...
gez. die Bauherrin
Sonntag, 27. September 2015
Die Straße ist fast fertig...
Heute haben wir uns angeschaut, wie weit unser Neubaugebiet ist. Siehe da, die Straßen sind fast fertig. Wir dachten eigentlich, dass die endgültige Straße erst später erstellt wird, wenn die meisten Baufahrzeuge ihre Arbeit getan haben. Jedoch scheint dies nicht der Fall zu sein. Die Parkbucht vor unserem Grundstück kann man schon gut erkennen.
Samstag, 22. August 2015
Hausausstattung
Die Basis für unser Haus bildet die Stadtvilla 170-2 mit einer Wohnfläche
von 164,97qm nach WoFIV.
Als Mehrleistungen kommen bei uns folgende Dinge hinzu:
o Dachneigung 30° statt 25° (falls wir das Dach mal ausbauen wollen)
o kontrollierte Wohnraumbelüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
o Dämmpaket
o Fußbodenheizung
o bodentiefe Fenster mit TRAV-Verglasung im OG
o ein drittes Terrassenfenster
o Rollläden mit Motorantrieb
o anthrazitfarbene Fenster/Haustür/Nebeneingangstür
o Stahlbetontreppe
o gemauertes Brüstungsgeländer
o Haustür mit Glasseitenteil
o doppelte Glastür innen
o bodengleiche Dusche im Gäste-WC
o Superplan Duschwanne im Badezimmer (90x120)
o zweites Waschbecken im Badezimmer
o Ausgussbecken im HWR
Für die Bemusterung wurden wir dann nach Büdelsdorf eingeladen. Unsere vorgeplanten Grundrisse wurden hier von einem Bauingenieur begutachtet und abgezeichnet, dann ging es in die Ausstellung. Ruck zuck waren wir durch…
1. Station: Verblendsteine
Verblendsteine haben wir ja zum Glück nicht gewählt, das hätte sonst sicher sehr lange gedauert. Außerdem hätte ich die Steine dann auch gerne nochmal an einem fertigen Haus gesehen, da es auf einer kleinen Fläche immer anders wirkt.
2. Station: Außenputz
Das ging schnell: weiß. Dazu mussten wir dann noch Fensterbänke wählen. Wir entschieden uns für Alu natur, da diese hochwertiger aussahen als die weißen. Bei den Granitaustrittsbänken wurde es "Padang Cristallo".
3. Station: Innenfensterbänke
Hier gab es 8 verschiedene Fensterbänke zur Auswahl. Wir entschieden uns schnell für ein schlichtes helles Modell: Mikro agglo bianco carrara
4. Station: Dachbelag
Hierzu hatten wir uns im Vorwege schon viele Gedanken gemacht: Betondachsteine oder Tondachpfannen. Da bei einer Stadtvilla das Dach wenig sichtbar ist, tendierten wir zu einem Standard Betondachstein. Der Bauingenieur bekräftigte unsere Entscheidung, da in unserer Nähe keine hohen Bäume wachsen, die das Dach stark verschmutzen könnten. Wir wählten also: BRAAS Harzer Pfanne in der Farbe granit.
5. Station: Rollläden/Fenster
Die Rollläden und Fenster wählten wir in anthrazit. Durch das Dämmpaket haben alle Fenster eine Dreifachverglasung.
6. Station: Treppe
Hier mussten wir uns nicht für eine Holzart/Treppe entscheiden, da wir eine freitragende Betontreppe gewählt hatten.
7. Station: Innentüren
Die Innentüren werden weißlack mit Türdrückern "Sandra".
8. Sanitär
Die Auswahl an Sanitärobjekten war hier sehr mau, deshalb findet die genaue Bemusterung hierzu mit unserem zuständigen Sanitärinstallateur statt. Jedoch haben wir uns bereits vor Ort für eine andere Toilette entschieden. Neben der Standardtoilette (Villeroy & Boch Omnia Classic) konnten wir auch ohne Aufpreis die Villeroy & Boch Omnia Architectura wählen, die wir deutlich schöner fanden. Nur das passende Waschbecken ist aufpreispflichtig. Wir werden bei dem Sanitärbetrieb dann nochmal nach schönen Waschbecken und evtl. einer schöneren Badewanne schauen.
9. Haustür
Dazu hatten wir uns vorher schon im Katalog eine passende ausgesucht: Türfüllung 5177-70 mit Klarglas und Sondertürdrücker ER 1501.
Wir sind gespannt, wie es am Ende alles zusammen im Haus aussieht ;-)
Als Mehrleistungen kommen bei uns folgende Dinge hinzu:
o Dachneigung 30° statt 25° (falls wir das Dach mal ausbauen wollen)
o kontrollierte Wohnraumbelüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
o Dämmpaket
o Fußbodenheizung
o bodentiefe Fenster mit TRAV-Verglasung im OG
o ein drittes Terrassenfenster
o Rollläden mit Motorantrieb
o anthrazitfarbene Fenster/Haustür/Nebeneingangstür
o Stahlbetontreppe
o gemauertes Brüstungsgeländer
o Haustür mit Glasseitenteil
o doppelte Glastür innen
o bodengleiche Dusche im Gäste-WC
o Superplan Duschwanne im Badezimmer (90x120)
o zweites Waschbecken im Badezimmer
o Ausgussbecken im HWR
Für die Bemusterung wurden wir dann nach Büdelsdorf eingeladen. Unsere vorgeplanten Grundrisse wurden hier von einem Bauingenieur begutachtet und abgezeichnet, dann ging es in die Ausstellung. Ruck zuck waren wir durch…
1. Station: Verblendsteine
Verblendsteine haben wir ja zum Glück nicht gewählt, das hätte sonst sicher sehr lange gedauert. Außerdem hätte ich die Steine dann auch gerne nochmal an einem fertigen Haus gesehen, da es auf einer kleinen Fläche immer anders wirkt.
2. Station: Außenputz
Das ging schnell: weiß. Dazu mussten wir dann noch Fensterbänke wählen. Wir entschieden uns für Alu natur, da diese hochwertiger aussahen als die weißen. Bei den Granitaustrittsbänken wurde es "Padang Cristallo".
3. Station: Innenfensterbänke
Hier gab es 8 verschiedene Fensterbänke zur Auswahl. Wir entschieden uns schnell für ein schlichtes helles Modell: Mikro agglo bianco carrara
4. Station: Dachbelag
Hierzu hatten wir uns im Vorwege schon viele Gedanken gemacht: Betondachsteine oder Tondachpfannen. Da bei einer Stadtvilla das Dach wenig sichtbar ist, tendierten wir zu einem Standard Betondachstein. Der Bauingenieur bekräftigte unsere Entscheidung, da in unserer Nähe keine hohen Bäume wachsen, die das Dach stark verschmutzen könnten. Wir wählten also: BRAAS Harzer Pfanne in der Farbe granit.
5. Station: Rollläden/Fenster
Die Rollläden und Fenster wählten wir in anthrazit. Durch das Dämmpaket haben alle Fenster eine Dreifachverglasung.
6. Station: Treppe
Hier mussten wir uns nicht für eine Holzart/Treppe entscheiden, da wir eine freitragende Betontreppe gewählt hatten.
7. Station: Innentüren
Die Innentüren werden weißlack mit Türdrückern "Sandra".
8. Sanitär
Die Auswahl an Sanitärobjekten war hier sehr mau, deshalb findet die genaue Bemusterung hierzu mit unserem zuständigen Sanitärinstallateur statt. Jedoch haben wir uns bereits vor Ort für eine andere Toilette entschieden. Neben der Standardtoilette (Villeroy & Boch Omnia Classic) konnten wir auch ohne Aufpreis die Villeroy & Boch Omnia Architectura wählen, die wir deutlich schöner fanden. Nur das passende Waschbecken ist aufpreispflichtig. Wir werden bei dem Sanitärbetrieb dann nochmal nach schönen Waschbecken und evtl. einer schöneren Badewanne schauen.
9. Haustür
Dazu hatten wir uns vorher schon im Katalog eine passende ausgesucht: Türfüllung 5177-70 mit Klarglas und Sondertürdrücker ER 1501.
Wir sind gespannt, wie es am Ende alles zusammen im Haus aussieht ;-)
Sonntag, 7. Juni 2015
Welcher Bauträger soll es sein?
Wir werden bauen, dass steht fest. Wir bringen zwar Erfahrungen aus dem Bereich "Renovierung" mit und haben beim Aufbau einer massiven Gartenhütte geholfen, beim Bauen von einem richtigen Haus, was lange halten soll, brauchen wir jedoch Unterstützung - professionelle Unterstützung. Massiv wollen wir bauen, dass war schnell klar. Folgende Bauträger haben wir uns näher angeschaut:
Viebrock
+ Tolle Musterhausparks,
+ hochwertige Materialien im Basispreis
+ schnelle Bauzeit
- Heizungsanlage
- sehr teuer
Hier hätten wir uns keine Stadtvilla leisten können und Viebrock bietet keine Gas-Brennwertterme an. War daher leider aus dem Rennen.
Heinz von Heiden
Hier hat uns weder das Angebot noch die Beratung gefallen.
Eco Haus
+ kompetente Beratung
+ gutes Angebot
+ gute Erfahrung im Bekanntenkreis
Eco Haus wurde nur knapp von Team Massivhaus geschlagen, da sie bei gleich guter Beratung und vergleichbarer Hausausstattung (wir haben alles bis ins Detail verglichen) teurer waren.
Team Massivhaus
+ kompetente Beratung
+ gutes und günstigstes Angebot
+ gute Erfahrung im Bekanntenkreis
+ bauen sehr viele Häuser im Norden
- viele Häuser heißt auch erhöhte Wartezeiten
Wer günstig baut, muss sich um viele Behördengänge, Anträge und Formulare selbst kümmern und kann keinen Rundum-Service erwarten. Die Nachteile, die Team Massivhaus mitsichbringt, waren wir uns bewußt, haben uns jedoch nicht abgeschreckt.
Nun stehen wir kurz vor dem Baubeginn. In der Planungsphase gab es zwar einige Komplikationen, die wir mit Team Massivhaus jedoch zu unserer Zufriedenheit klären konnten. Bisher sind wir mit unserer Bauträgerwahl zufrieden. Die Bauphase wird zeigen, ob es so bleibt ;-)
gez. die Bauherrin
Viebrock
+ Tolle Musterhausparks,
+ hochwertige Materialien im Basispreis
+ schnelle Bauzeit
- Heizungsanlage
- sehr teuer
Hier hätten wir uns keine Stadtvilla leisten können und Viebrock bietet keine Gas-Brennwertterme an. War daher leider aus dem Rennen.
Heinz von Heiden
Hier hat uns weder das Angebot noch die Beratung gefallen.
Eco Haus
+ kompetente Beratung
+ gutes Angebot
+ gute Erfahrung im Bekanntenkreis
Eco Haus wurde nur knapp von Team Massivhaus geschlagen, da sie bei gleich guter Beratung und vergleichbarer Hausausstattung (wir haben alles bis ins Detail verglichen) teurer waren.
Team Massivhaus
+ kompetente Beratung
+ gutes und günstigstes Angebot
+ gute Erfahrung im Bekanntenkreis
+ bauen sehr viele Häuser im Norden
- viele Häuser heißt auch erhöhte Wartezeiten
Wer günstig baut, muss sich um viele Behördengänge, Anträge und Formulare selbst kümmern und kann keinen Rundum-Service erwarten. Die Nachteile, die Team Massivhaus mitsichbringt, waren wir uns bewußt, haben uns jedoch nicht abgeschreckt.
Nun stehen wir kurz vor dem Baubeginn. In der Planungsphase gab es zwar einige Komplikationen, die wir mit Team Massivhaus jedoch zu unserer Zufriedenheit klären konnten. Bisher sind wir mit unserer Bauträgerwahl zufrieden. Die Bauphase wird zeigen, ob es so bleibt ;-)
gez. die Bauherrin
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