Sonntag, 19. April 2015

Bilder vom Grundstück

April 2015 - Die Erschließung ist in vollem Gange

 





















Februar 2015 - Ein Stück Acker für viel Geld

 

Sonntag, 22. März 2015

Putz oder Klinker?

Zu der Art der Hausfassade gibt es in unserem Bebauungsplan keine Vorgaben, daher mussten wir uns selbst entscheiden. Die Entscheidung zwischen einer Putz- und einer Klinkerfassade ist uns nicht leicht gefallen.

Vor- und Nachteile einer Klinkerfassade:
+ muss nicht regelmäßig gestrichen werden, wird deshalb hier im Norden oft eingesetzt
+ wir haben viele schöne Häuser mit Klinkerfassade gesehen
- eine verklinkerte Stadtvilla wirkt häufig sehr wuchtig
- wir mussten feststellen, dass der Bauherr und ich nicht die gleichen Klinker mögen;-)
- Aufpreis für Klinker (wir fanden natürlich die teuersten am schönsten)
- Aufpreis für Fugen

Wenn man helle Klinker nimmt, sehen diese besonders schön aus mit einer hellen Fuge. Nun ist es so, dass diese Klinker trotzdem erst einmal mit einer zementgrauen Fuge angebracht werden. Diese Fuge wird danach zum Teil wieder ausgekratzt, um die Steine dann mit heller Fugenmasse einzufassen. Das ganze natürlich mit einem saftigen Aufpreis.

Nach langem hin und her haben wir uns für eine weiße Putzfassade entschieden. Wir kombinieren sie mit anthrazitfarbenen Fenstern und Türen, so dass es einen schönen Kontrast gibt.
Alle Häuser, die wir in dieser  Kombination bisher gesehen haben gefielen uns sehr gut. Es wirkt zeitlos, schlicht, hell aber durch die Fenster auch modern.
gez. die Bauherrin

Sonntag, 15. März 2015

Kapitän, Villa oder Friese?

Schon bevor die entgültige Entscheidung getroffen war, dass wir ein Haus bauen wollen, hatte ich vorsichtshalber schon eine Vielzahl an Hausbaukatalogen bestellt. Alleine die Vorstellung hat mir gefallen, dass wir alles so bauen könnten, wie wir es uns vorstellen. Es stand also schonmal die Frage im Raum: Wenn wir bauen würden, welche Hausform finden wir am schönsten?
Wir beschäftigten uns mit den verschiedenen Bezeichnungen: Kapitänshaus, Stadtvilla, Toskanavilla, Friesenhaus, Bungalow, Walmdach, Krüppelwalmdach, Zeltdach, Satteldach, Pultdach usw.
Letztlich standen zwei Hausvarianten in der engeren Wahl.
Dem Hausherren war von Anfang an klar, dass wir eine Stadtvilla bauen, da bei dieser Hausform keine Schrägen im Obergeschoss vorhanden sind und man somit auch diese Zimmer voll nutzen kann außerdem erhält man viel Wohnfläche auf kleiner Grundfläche. Ich finde Stadtvillen meist sehr klobig und liebäugelte mehr mit einem Kapitänshaus, also einem einfachen Einfamilienhaus mit Giebel.

Letztlich überwogen die Argumente des Bauherren und auch unser Bebauungsplan lies eine zweigeschossige Bauweise zu.
gez. die Bauherrin

Samstag, 7. März 2015

Leben an einer 380 KV Hochspannungsleitung?

Nachdem wir die Zusage für unsere Grundstücksreservierung bekommen haben und uns mit dem Gedanken angefreundet haben, etwas ländlicher zu wohnen, kam der Schock. Über Bekannte haben wir erfahren, dass direkt neben dem geplanten Neubaugebiet evtl. eine Hochspannungsleitung gebaut wird. Eine 380 KV-Leitung, die größte Stromleitungsart, die Deutschland zu bieten hat. Das konnten wir erst nicht glauben, nach dem Suchen mit der bekanntesten Suchmaschine stießen wir auf  entsprechende Schlagzeilen "Strom-Autobahn durch Stormarn" oder "Hochspannung in Elmenhorst: Eine Arbeitsgemeinschaft macht gegen die mögliche Trasse mobil. Am 21. Januar findet ein Infoabend in der Gemeinde statt."

Info-Abend klang gut, also bin ich nach der Arbeit hin, um herauszufinden, was auf uns zukommen würde. Die Veranstaltung war völlig überfüllt, nur noch Einzelplätze in der ersten Reihe. Ich ergatterte einen. Kurze Zeit später hieß es für einige Interessenten - draußen bleiben. Der Netzbetreiber Tennet stellte drei mögliche Strecken vor, auf denen die Hochspannungsleitung verlaufen könnte - eine davon direkt an Elmenhorst und somit dem Neubaugebiet. Zwischen hitzigen Diskussionen, verschiedenen Diagrammen und Auswertungen wurde unterschwellig deutlich, dass die Strecke an Elmenhorst vorbei die ungünstigste und unwahrscheinlichste wäre. Sie musste jedoch als Option vorhanden bleiben, um eine andere Streckenwahl zu begründen.
Etwas mulmig war uns jedoch noch immer. In der nächsten Zeit fielen uns erstmal sämtliche Strommasten und -leitungen auf, die überall herumstehen und uns sonst noch nie aufgefallen sind. So fahre ich z.B. jeden Tag in Volksdorf an solch einer 380 KV-Leitung vorbei, ohne, dass ich sie jemals bemerkt hätte. Wir entdeckten ein Neubaugebiet, dass direkt neben dieser Leitung erbaut wurde und hörten uns die Geräusche von der Leitung bei Regen an.

Update Juni 2015:
Letztlich entschlossen wir uns das Grundstück doch zu kaufen und hofften, dass es wirklich eine andere Strecke wird.
Bevor wir dann den Kaufvertrag unterschrieben haben, kam die freudige Botschaft: Es wird eine andere Strecke und wir bleiben verschont - juhu!
gez. die Bauherrin

Sonntag, 8. Februar 2015

Grundstückssuche - Gar nicht so einfach!

In der Umgebung von Hamburg ein bezahlbares Grundstück zu finden, ist nur schwer möglich. Nachdem wir viele Monate nach Grundstücken in Volksdorf, Bergstedt, Sasel und Umgebung gesucht haben, fiel der Entschluss, dass wir unseren Radius vergrößern. In absehbarer Zeit möchten wir schließlich Grundstück und Haus abbezahlt haben. Trotz der günstigen Zinsen wollten wir uns nicht zu sehr verschulden.

Nach einigem Suchen fiel uns das Neubaugebiet in Elmenhorst ins Auge. Der Vorteil hier, keine Maklergebühr und bezahlbare Preise. Wir ließen uns vormerken und warteten und warteten und warteten...  Die Frist für den Verkauf wurde immer wieder nach hinten verschoben. Dann durften zunächst die Bewerber Grundstücke wählen, die selbst schon in Elmenhorst wohnten. Viele gute Grundstücke waren somit schon weg.

Eines Tages dann die Nachricht an uns, wer zuerst kommt kriegt den Zuschlag. Hektisch haben wir eine Prioritätenliste abgegeben und eines unserer Wunschgrundstücke bekommen. Ursprünglich wollten wir ein klassisches Grundstück mit Südausrichtung, nun haben wir eines mit Nordausrichtung reserviert. Dies erweist sich nun allerdings als Glücksgriff. Südlich der Grundstücke mit Südausrichtung stehen hohe Bäume, die einen großen Schatten auf die Grundstücke werfen. Wir werden unser Haus nach hinten auf das Grundstück setzen und somit ebenfalls einen Südgarten haben - jedoch ohne Verschattung. Da unsere Straße eine Sackgasse ist, stört uns ein Garten zur Straße nicht.
gez. die Bauherrin

Samstag, 7. Februar 2015

Warum ein Haus bauen?

Eigentlich wohnen wir in einer hübschen Wohnung mit großer Terrasse, netten Nachbarn und schöner Wohngegend. Jedoch geht jeden Monat ein Batzen Geld für die Miete von unserem Konto ab. Daher haben wir uns bereits vor einiger Zeit gefragt, ob wir uns dafür nicht auch etwas Eigenes kaufen könnten und monatlich lieber einen Kredit abbezahlen. Auch die günstigen Zinsen haben unsere Idee bekräftigt.
Wir suchten in den bekannten Portalen nach Häusern, die zum Verkauf stehen. Wir schauten uns auch Häuser Vorort an und stellten jedes Mal fest, dass es nicht unseren Vorstellungen entsprach: entweder fehlte das zusätzliche Arbeitszimmer, der Sanierungsbedarf war zu groß, es gab einen Wasserschaden, Risse in den Wänden, trotz recht neuem Baujahr, das Objekt war leider schon verkauft oder völlig überteuert. Gerade letzteres war häufig der Fall. Auch die immensen Maklergebühren schreckten uns ab. Somit entschlossen wir uns, nach einem Grundstück zu suchen...