Sonntag, 27. September 2015

Die Straße ist fast fertig...

Heute haben wir uns angeschaut, wie weit unser Neubaugebiet ist. Siehe da, die Straßen sind fast fertig. Wir dachten eigentlich, dass die endgültige Straße erst später erstellt wird, wenn die meisten Baufahrzeuge ihre Arbeit getan haben. Jedoch scheint dies nicht der Fall zu sein. Die Parkbucht vor unserem Grundstück kann man schon gut erkennen.


Samstag, 22. August 2015

Hausausstattung

Die Basis für unser Haus bildet die Stadtvilla 170-2 mit einer Wohnfläche von 164,97qm nach WoFIV.

Als Mehrleistungen kommen bei uns folgende Dinge hinzu:
o Dachneigung 30° statt 25° (falls wir das Dach mal ausbauen wollen)
o kontrollierte Wohnraumbelüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
o Dämmpaket
o Fußbodenheizung
o bodentiefe Fenster mit TRAV-Verglasung im OG
o ein drittes Terrassenfenster
o Rollläden mit Motorantrieb
o anthrazitfarbene Fenster/Haustür/Nebeneingangstür
o Stahlbetontreppe
o gemauertes Brüstungsgeländer
o Haustür mit Glasseitenteil
o doppelte Glastür innen
o bodengleiche Dusche im Gäste-WC
o Superplan Duschwanne im Badezimmer (90x120)
o zweites Waschbecken im Badezimmer
o Ausgussbecken im HWR

Für die Bemusterung wurden wir dann nach Büdelsdorf eingeladen. Unsere vorgeplanten Grundrisse wurden hier von einem Bauingenieur begutachtet und abgezeichnet, dann ging es in die Ausstellung. Ruck zuck waren wir durch…

1. Station: Verblendsteine
Verblendsteine haben wir ja zum Glück nicht gewählt, das hätte sonst sicher sehr lange gedauert. Außerdem hätte ich die Steine dann auch gerne nochmal an einem fertigen Haus gesehen, da es auf einer kleinen Fläche immer anders wirkt.

2. Station: Außenputz
Das ging schnell: weiß. Dazu mussten wir dann noch Fensterbänke wählen. Wir entschieden uns für Alu natur, da diese hochwertiger aussahen als die weißen. Bei den Granitaustrittsbänken wurde es "Padang Cristallo".

3. Station: Innenfensterbänke
Hier gab es 8 verschiedene Fensterbänke zur Auswahl. Wir entschieden uns schnell für ein schlichtes helles Modell: Mikro agglo bianco carrara

4. Station: Dachbelag
Hierzu hatten wir uns im Vorwege schon viele Gedanken gemacht: Betondachsteine oder Tondachpfannen. Da bei einer Stadtvilla das Dach wenig sichtbar ist, tendierten wir zu einem Standard Betondachstein. Der Bauingenieur bekräftigte unsere Entscheidung, da in unserer Nähe keine hohen Bäume wachsen, die das Dach stark verschmutzen könnten. Wir wählten also: BRAAS Harzer Pfanne in der Farbe granit.

5. Station: Rollläden/Fenster
Die Rollläden und Fenster wählten wir in anthrazit. Durch das Dämmpaket haben alle Fenster eine Dreifachverglasung.

6. Station: Treppe
Hier mussten wir uns nicht für eine Holzart/Treppe entscheiden, da wir eine freitragende Betontreppe gewählt hatten.

7. Station: Innentüren
 Die Innentüren werden weißlack mit Türdrückern "Sandra".

8. Sanitär
Die Auswahl an Sanitärobjekten war hier sehr mau, deshalb findet die genaue Bemusterung  hierzu mit unserem zuständigen Sanitärinstallateur statt. Jedoch haben wir uns bereits vor Ort für eine andere Toilette entschieden. Neben der Standardtoilette (Villeroy & Boch Omnia Classic) konnten wir auch ohne Aufpreis die Villeroy & Boch Omnia Architectura wählen, die wir deutlich schöner fanden. Nur das passende Waschbecken ist aufpreispflichtig. Wir werden bei dem Sanitärbetrieb dann nochmal nach schönen Waschbecken und evtl. einer schöneren Badewanne schauen.

9. Haustür
Dazu hatten wir uns vorher schon im Katalog eine passende ausgesucht: Türfüllung 5177-70 mit Klarglas und Sondertürdrücker ER 1501.

Wir sind gespannt, wie es am Ende alles zusammen im Haus aussieht ;-)

Sonntag, 7. Juni 2015

Welcher Bauträger soll es sein?

Wir werden bauen, dass steht fest. Wir bringen zwar Erfahrungen aus dem Bereich "Renovierung" mit und haben beim Aufbau einer massiven Gartenhütte geholfen, beim Bauen von einem richtigen Haus, was lange halten soll, brauchen wir jedoch Unterstützung - professionelle Unterstützung. Massiv wollen wir bauen, dass war schnell klar. Folgende Bauträger haben wir uns näher angeschaut:

Viebrock
+ Tolle Musterhausparks,
+ hochwertige Materialien im Basispreis
+ schnelle Bauzeit
- Heizungsanlage
- sehr teuer
Hier hätten wir uns keine Stadtvilla leisten können und Viebrock bietet keine Gas-Brennwertterme an. War daher leider aus dem Rennen.

Heinz von Heiden
Hier hat uns weder das Angebot noch die Beratung gefallen.

Eco Haus
+ kompetente Beratung
+ gutes Angebot
+ gute Erfahrung im Bekanntenkreis
 Eco Haus wurde nur knapp von Team Massivhaus geschlagen, da sie bei gleich guter Beratung und vergleichbarer Hausausstattung (wir haben alles bis ins Detail verglichen) teurer waren.

Team Massivhaus
+ kompetente Beratung
+ gutes und günstigstes Angebot
+ gute Erfahrung im Bekanntenkreis
+ bauen sehr viele Häuser im Norden
- viele Häuser heißt auch erhöhte Wartezeiten
Wer günstig baut, muss sich um viele Behördengänge, Anträge und Formulare selbst kümmern und kann keinen Rundum-Service erwarten. Die Nachteile, die Team Massivhaus mitsichbringt, waren wir uns bewußt, haben uns jedoch nicht abgeschreckt.

Nun stehen wir kurz vor dem Baubeginn. In der Planungsphase gab es zwar einige Komplikationen, die wir mit Team Massivhaus jedoch zu unserer Zufriedenheit klären konnten. Bisher sind wir mit unserer Bauträgerwahl zufrieden. Die Bauphase wird zeigen, ob es so bleibt ;-)
gez. die Bauherrin

Sonntag, 19. April 2015

Bilder vom Grundstück

April 2015 - Die Erschließung ist in vollem Gange

 





















Februar 2015 - Ein Stück Acker für viel Geld

 

Sonntag, 22. März 2015

Putz oder Klinker?

Zu der Art der Hausfassade gibt es in unserem Bebauungsplan keine Vorgaben, daher mussten wir uns selbst entscheiden. Die Entscheidung zwischen einer Putz- und einer Klinkerfassade ist uns nicht leicht gefallen.

Vor- und Nachteile einer Klinkerfassade:
+ muss nicht regelmäßig gestrichen werden, wird deshalb hier im Norden oft eingesetzt
+ wir haben viele schöne Häuser mit Klinkerfassade gesehen
- eine verklinkerte Stadtvilla wirkt häufig sehr wuchtig
- wir mussten feststellen, dass der Bauherr und ich nicht die gleichen Klinker mögen;-)
- Aufpreis für Klinker (wir fanden natürlich die teuersten am schönsten)
- Aufpreis für Fugen

Wenn man helle Klinker nimmt, sehen diese besonders schön aus mit einer hellen Fuge. Nun ist es so, dass diese Klinker trotzdem erst einmal mit einer zementgrauen Fuge angebracht werden. Diese Fuge wird danach zum Teil wieder ausgekratzt, um die Steine dann mit heller Fugenmasse einzufassen. Das ganze natürlich mit einem saftigen Aufpreis.

Nach langem hin und her haben wir uns für eine weiße Putzfassade entschieden. Wir kombinieren sie mit anthrazitfarbenen Fenstern und Türen, so dass es einen schönen Kontrast gibt.
Alle Häuser, die wir in dieser  Kombination bisher gesehen haben gefielen uns sehr gut. Es wirkt zeitlos, schlicht, hell aber durch die Fenster auch modern.
gez. die Bauherrin

Sonntag, 15. März 2015

Kapitän, Villa oder Friese?

Schon bevor die entgültige Entscheidung getroffen war, dass wir ein Haus bauen wollen, hatte ich vorsichtshalber schon eine Vielzahl an Hausbaukatalogen bestellt. Alleine die Vorstellung hat mir gefallen, dass wir alles so bauen könnten, wie wir es uns vorstellen. Es stand also schonmal die Frage im Raum: Wenn wir bauen würden, welche Hausform finden wir am schönsten?
Wir beschäftigten uns mit den verschiedenen Bezeichnungen: Kapitänshaus, Stadtvilla, Toskanavilla, Friesenhaus, Bungalow, Walmdach, Krüppelwalmdach, Zeltdach, Satteldach, Pultdach usw.
Letztlich standen zwei Hausvarianten in der engeren Wahl.
Dem Hausherren war von Anfang an klar, dass wir eine Stadtvilla bauen, da bei dieser Hausform keine Schrägen im Obergeschoss vorhanden sind und man somit auch diese Zimmer voll nutzen kann außerdem erhält man viel Wohnfläche auf kleiner Grundfläche. Ich finde Stadtvillen meist sehr klobig und liebäugelte mehr mit einem Kapitänshaus, also einem einfachen Einfamilienhaus mit Giebel.

Letztlich überwogen die Argumente des Bauherren und auch unser Bebauungsplan lies eine zweigeschossige Bauweise zu.
gez. die Bauherrin

Samstag, 7. März 2015

Leben an einer 380 KV Hochspannungsleitung?

Nachdem wir die Zusage für unsere Grundstücksreservierung bekommen haben und uns mit dem Gedanken angefreundet haben, etwas ländlicher zu wohnen, kam der Schock. Über Bekannte haben wir erfahren, dass direkt neben dem geplanten Neubaugebiet evtl. eine Hochspannungsleitung gebaut wird. Eine 380 KV-Leitung, die größte Stromleitungsart, die Deutschland zu bieten hat. Das konnten wir erst nicht glauben, nach dem Suchen mit der bekanntesten Suchmaschine stießen wir auf  entsprechende Schlagzeilen "Strom-Autobahn durch Stormarn" oder "Hochspannung in Elmenhorst: Eine Arbeitsgemeinschaft macht gegen die mögliche Trasse mobil. Am 21. Januar findet ein Infoabend in der Gemeinde statt."

Info-Abend klang gut, also bin ich nach der Arbeit hin, um herauszufinden, was auf uns zukommen würde. Die Veranstaltung war völlig überfüllt, nur noch Einzelplätze in der ersten Reihe. Ich ergatterte einen. Kurze Zeit später hieß es für einige Interessenten - draußen bleiben. Der Netzbetreiber Tennet stellte drei mögliche Strecken vor, auf denen die Hochspannungsleitung verlaufen könnte - eine davon direkt an Elmenhorst und somit dem Neubaugebiet. Zwischen hitzigen Diskussionen, verschiedenen Diagrammen und Auswertungen wurde unterschwellig deutlich, dass die Strecke an Elmenhorst vorbei die ungünstigste und unwahrscheinlichste wäre. Sie musste jedoch als Option vorhanden bleiben, um eine andere Streckenwahl zu begründen.
Etwas mulmig war uns jedoch noch immer. In der nächsten Zeit fielen uns erstmal sämtliche Strommasten und -leitungen auf, die überall herumstehen und uns sonst noch nie aufgefallen sind. So fahre ich z.B. jeden Tag in Volksdorf an solch einer 380 KV-Leitung vorbei, ohne, dass ich sie jemals bemerkt hätte. Wir entdeckten ein Neubaugebiet, dass direkt neben dieser Leitung erbaut wurde und hörten uns die Geräusche von der Leitung bei Regen an.

Update Juni 2015:
Letztlich entschlossen wir uns das Grundstück doch zu kaufen und hofften, dass es wirklich eine andere Strecke wird.
Bevor wir dann den Kaufvertrag unterschrieben haben, kam die freudige Botschaft: Es wird eine andere Strecke und wir bleiben verschont - juhu!
gez. die Bauherrin